Geschichte

Die »Wohnungsbaugesellschaft Budenheim GmbH« konnte im Jahr 2008 auf ein 50-jähriges erfolgreiches und ebenso kreatives Schaffen zum Wohle Budenheims zurückblicken. Die im Jahr 1958 gegründete Gesellschaft ist zu einem soliden Wertebegriff und zu einem festen Bestandteil der verbandsfreien Gemeinde Budenheim geworden. Wenn man heute von der lebenswerten Wohngemeinde am Rhein spricht, so ist auch die Wohnungsbaugesellschaft Budenheim mit einzubeziehen. Sie trägt mit der Bereitstellung von Wohnraum zu dieser Auszeichnung bei. Wohnraum, der im Jahr 2011 über die gesamte 153 Hektar bebaute Fläche Budenheims verteilt ist. Es ist allerdings auch die Wohnlage als solche, die den Blick des Wohnungssuchenden nach Budenheim richten lässt. Der vorbei fließende Rhein und der freie Ausblick in den gegenüberliegenden Rheingau prägen ebenso das Erscheinungsbild, wie der entgegen gesetzte Lennebergwald mit den großzügig angelegten Wander- und Reitwegen.

Budenheim 1914


Die wichtigsten Stationen in unserer Firmengeschichte:

6. Februar 1958: Die Wohnungsbaugesellschaft wird gegründet. Gesellschafter waren damals die Gemeinde Budenheim, die Glashütte Budenheim und die Bonner Portland Zementwerke – Werk Budenheim. Erster Vorsitzender des Aufsichtsrates wurde Bürgermeister Erwin Renth, die ersten Geschäftsführer wurden Philipp Försch und Jakob Mindnich.

Dezember 1958 / Januar 1959: Errichtung der ersten Wohnhäuser in der Neulandstrasse 3 und 5.

Januar 1960: Von der sich in Liquidation befindenden Gemeinnützigen Baugenossenschaft Budenheim eGmbH kauft die Wohnungsbaugesellschaft Budenheim die Häuser Jahnstr. 1 und 3, Margaretenstr. 24 und Mozartstr. 2/Wilhelmstr. 11. Ende 1961 bewirtschaftete die Wohnungsbaugesellschaft Budenheim 47 Wohneinheiten.

1962 / 1963: Die Objekte Jahnstr. 17-21, Jahnstr. 23-27, Wilhelmstr. 19-23 sowie das Hochhaus Jahnstr. 15 entstehen.

1964: Die Wohnhäuser Heidesheimerstr. 88-92 werden gebaut. Parallel dazu baut die Gemeinde Budenheim die Häuser Heidesheimerstr. 82-86. Diese werden 1986 von der Wohnungsbaugesellschaft gekauft und zusammen mit dem Eigenbestand in einer Quartierslösung modernisiert.

1968/1969: Das Haus Berlinerstr. 2-10 mit insgesamt 38 Wohneinheiten wird gebaut.

1969: Die rheinland-pfälzische Verwaltungsreform strukturiert nicht nur die Landkreise, auch die Städte und Gemeinden werden in Verbandsgemeinden eingegliedert. Die Messlatte – um als verbandsfreie Gemeinde oder Stadt weiter bestehen zu können – liegt bei 7000 Einwohnern. Budenheim übersteigt mit 7341 Einwohnern diese Größe und ist bis heute die einzige verbandsfreie Gemeinde im Landkreis Mainz-Bingen.

1970/1971: Planung und Bau des Objekts Römerstr. 51-55 – damals als ein von der Glashütte Budenheim angeregtes Bedarfsmodell für Mitarbeiter und somit für die ausschließliche Nutzung der Glashütte. 1971 verfügt die Wohnungsbaugesellschaft inzwischen über 140 Wohneinheiten – bei steigender Wohnungsnachfrage.

1973: Die Morgenstr. 6-8 wird von der Chemischen Fabrik Budenheim gebaut und mit Mitarbeitern belegt. Die Betreuung übernimmt die Wohnungsbaugesellschaft, die das Gebäude 1990 erwirbt.

1984: Bau der Objekte Jahnstr. 71-73 und Römerstr. 46-48 mit insgesamt 33 Wohneinheiten.

1984: Die Glashütte Budenheim scheidet als Gesellschafterin aus, die Gemeinde Budenheim übernimmt die Anteile.

1989: Die Nachfolgerin der Bonner Zementwerke AG, die Dyckerhoff AG Wiesbaden teilt mit, dass auch sie ihre Gesellschaftsanteile zum Verkauf anbietet.

10. Mai 1989: Die Gemeinde Budenheim ist 100%-ige Gesellschafterin der Wohnungsbaugesellschaft Budenheim GmbH

Zeitraum 1986 – 1990: Die Gemeinde Budenheim überträgt der Wohnungsbaugesellschaft diverse Objekte, so z.B. die Heidesheimerstr. 82-86, die Pankratius- und Langstrasse, die Elisabethensstr. 6-8, Untere Bahnstrasse 2-10 und auch die Triftstr. 1-9. Insgesamt 124 Wohneinheiten.

1990: Die Wohnungsbaugesellschaft kauft das Werksgelände der „Jakob Berg Blech-Verpackungen“, ein wichtiger Schritt zur Realisierung des Wohnparks „Großer Garten“, (Spatenstich November 1994), mit insgesamt 86 Eigentumswohnungen sowie 21 Wohneinheiten in einem Teilbereich des Komplexes, -der Seniorenwohnanlage. Einweihung der Wohnanlage „Großer Garten“, die nach dem ehemaligen Bürgermeister in „Erwin-Renth-Strasse“ benannt wurde, war im Juni 1996.

Januar 1991: Das bereits im August 1988 verabschiedete Steuerreformgesetz für die gemeinnützigen Kapitalgesellschaften tritt in Kraft. Damit ist die Gesellschaft körperschafts-, gewerbe- und vermögenssteuerpflichtig.

2001 bis 2011: In insgesamt sieben Modernisierungsmaßnahmen und mit einem Gesamtbudget von über € 9 Mio. wurden 44 Häuser (bzw. 209 Wohneinheiten – dies entspricht 37 % des Bestandes der Gesellschaft im Jahr 2011) im Zuge von Modernisierungsmaßnahmen saniert. Dazu gehören u.a. die Häuser Jahnstr.17-27, Wilhelmstr. 19-23, Wilhelmstr. 3-9 sowie 4-8, Philipp-Försch-Str. 21-23 sowie 24, Elisabethenstr. 4-8, Untere Bahnstr. 2-10, Triftstr. 1-9, der Umbau der „Alten Schule“ (Mainzer Strasse), aber auch der Bau einer modernen Heizanlage im Budenheimer Rathaus, die sowohl das Rathaus mit Wärme als auch 33 Wohnbaueigene Wohnungen über Nahwärmeleitungen mit Wärme und Warmwasser versorgt.

2010: Kauf des „Alten Rathauses“, Rheinstr. 2.

2011: werden von der Wohnungsbaugesellschaft 562 Wohneinheiten betreut, davon sind noch 29,5 % öffentlich gefördert.

Die Betreuung und die Wartung unseres Bestandes erfordert geschultes Fachpersonal und ein vorausschauendes Führungsmanagement, denn Budenheim zählt nach wie vor zu den begehrten Wohnorten im Rhein-Main-Gebiet. Die günstige Lage und die kurzen Anbindungen sind wichtige Standortvorteile und machen auch den Wohnwert der Gemeinde aus. Eingebettet in die herrliche Landschaft des Rheintals, dem angrenzenden Lennebergwald und einem breit gefächerten Vereinsleben bietet die Gemeinde vielfältige Angebote zur Naherholung sowie der Freizeitgestaltung.

Ab 2013: weitere 30 Wohneinheiten in der Jahnstraße 71-73 bzw. in der Margaretenstraße werden ab 2013 mit verschiedenen Gewerken modernisiert. Bis ca. 2020 sind Modernisierungsmaßnahmen von insgesamt annähernd 5 Millionen Euro vorgesehen.

 

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